// mailguard saas · v0.33
Phishing-Schutz fürs Postfach.
Ohne dass du was installierst.
MailGuard scannt eingehende Mails auf Phishing-Versuche, meldet dich aus Newslettern mit einem Klick ab und hält deinen Posteingang sauber. Verbinde dein IMAP-Postfach, fertig. Server in Deutschland, DSGVO-konform.
$ register --plan free
// preise
Vier Pläne. Eine Aufgabe.
// kostenlos
Free
0 € / Monat
Zum Ausprobieren.
- 1 IMAP-Postfach
- Phishing-Scanner (Heuristik)
- Newsletter-Abmeldung
- Kein !tdatex KI-Deep-Scan
// solo
Solo
5 € / Monat
Für ein Privatpostfach.
- 1 IMAP-Postfach
- Phishing-Scanner (Heuristik)
- Newsletter-Abmeldung
- !tdatex KI-Deep-Scan inklusive
// plus · empfohlen
Plus
15 € / Monat
Für die ganze Familie.
- 5 IMAP-Postfächer
- Phishing-Scanner (Heuristik)
- Newsletter-Abmeldung
- !tdatex KI-Deep-Scan inklusive
// pro
Pro
39 € / Monat
Für kleine Unternehmen.
- 25 IMAP-Postfächer
- Phishing-Scanner (Heuristik)
- Newsletter-Abmeldung
- !tdatex KI-Deep-Scan inklusive
// features
Was MailGuard für dich macht.
1-Klick mit Microsoft & Google
Outlook.com, Office 365, Microsoft 365 Family, Gmail und Google Workspace verbindest du per OAuth — kein App-Passwort, kein Hantieren mit Server-Daten. Klick → Login → fertig.
Auto-Setup für IMAP
Mailadresse reicht — Host, Port und Verschlüsselung werden aus unserer Provider-Datenbank, Mozilla ISPDB, MS Autodiscover oder DNS SRV automatisch ermittelt. Alle Ordner deines Postfachs (Inbox, Junk, Archive, Custom-Labels) werden beim Anlegen erkannt und gescannt. Neue Ordner, die du später in deinem Mail-Client anlegst, kommen automatisch dazu.
Phishing- & Spoofing-Scanner
Sechs unabhängige Signalquellen parallel: Heuristik auf unserem deutschen Server (Brand-Impersonation PayPal, Sparkasse, DKB, N26, Easybank, Anti-Detection-Streckungen wie „E A S Y B A N K", verdächtige Links, Credential-Phishing), SPF/DKIM/DMARC-Auswertung (Killer-Signal gegen Absender-Spoofing), URLhaus-Live-Blocklist (abuse.ch), Google Safe Browsing und AbuseIPDB für Origin-IP-Reputation. In den bezahlten Plänen zusätzlich !tdatex KI-Tiefenanalyse für Grauzonenfälle — konservativ getunt, damit legitime Service-Mails nicht als Verdacht markiert werden.
Inbox nach Absender gruppiert
Neben der klassischen chronologischen Liste eine zweite Ansicht: alle Mails pro Absender in einer aufklappbaren Karte, mit Verdict-Pill und Zähler. Pro Sender ein Klick zum Abmelden oder alle Mails auf einen Streich löschen. Auf Mobile mit Touch-optimierten Buttons und collapsiblem Filter.
Newsletter pro Absender abmelden
Ein Klick pro Sender genügt — MailGuard fasst alle Mails eines Newsletter-Absenders zusammen, schickt die Abmeldung via RFC 8058 (HTTP One-Click) mit automatischem mailto-Fallback, wenn der Provider den One-Click-Endpoint kaputt schickt. Bounce-Status wird via DSN-Monitor nachgezogen.
Quarantäne + Endgültig-Löschen
Verdächtige Mails in einen Quarantäne-Ordner verschieben — 7 Tage Undo-Fenster. Wenn du sicher bist: Mail (oder alle Mails eines Absenders) unwiderruflich vom IMAP-Server löschen. Vollständiges Audit-Log jeder Aktion.
Eigene Regeln
Whitelist und Blacklist nach Absender, Domain oder Subject. Eigene Lieferanten und Tools werden nie als Phish markiert, lästige Spammer landen sofort im roten Bereich. Regeln gewinnen vor dem KI-Verdict, Blacklist gewinnt vor Whitelist. In der Absender-Liste direkt per Klick: Erlauben, Blocken und ↺ Rückgängig — falsch geklickt? Ein zweiter Klick zieht die Regel sofort zurück.
Absender komplett vernichten
Bei hartnäckigen Werbeversendern reicht ein Klick auf „Vernichten": Best-effort-Abmelden, Blacklist-Regel setzen und alle bestehenden Mails endgültig vom IMAP-Server löschen (EXPUNGE, kein Papierkorb) — in einem Rutsch, mit Type-in-Bestätigung. Auf Wunsch wird die komplette Absender-Domain zusätzlich auf Auto-Vernichten gesetzt: jede weitere Mail dieser Domain wird beim IMAP-Abruf direkt verworfen und landet nie in deiner Inbox — fängt Absender ab, die die Sub-Adresse wechseln (news@, angebote@, service@ …).
Anhänge-Virenscan
Jeder Mail-Anhang wird beim Abruf durch ClamAV (das quelloffene Virenscanner-Backend, das u. a. das Debian-Ökosystem und viele Mailserver nutzt) gestreamt und gegen die aktuelle Signaturen-DB geprüft. Treffer werden im Portal deutlich markiert und fließen ins Verdict der Mail ein. Läuft auf demselben deutschen Server — keine Anhänge verlassen unser Rechenzentrum.
Live-Benachrichtigungen
Sobald der Scanner eine gefährliche Mail entdeckt, eine Auto-Quarantäne auslöst oder ein Newsletter-Bounce zurückkommt, siehst du das im Portal-Header an der 🔔-Bell mit rotem Zähler — Klick öffnet die letzten Ereignisse, springt zur Ziel-Route und markiert bis dahin alles als gelesen. Auf dem Windows-Desktop-Client kommt zusätzlich eine native Windows-Toast-Notification. Poll alle 60 s im aktiven Tab, alle 5 min im Hintergrund.
Sender-Trust-Score aus Historie
MailGuard lernt aus deiner Postfach-Historie, welche Absender du kennst und akzeptierst. Received-Count, Whitelist-Klicks und Undo-Aktionen fließen in einen persistenten Trust-Score ein, der den KI-Verdict gegenrechnet. Effekt: Stammabsender wie PayPal, deine Bank oder Apple rutschen nicht mehr versehentlich in die Auto-Quarantäne, selbst wenn das Modell einen Zweifel meldet. Umgekehrt: wiederholt endgültig gelöschte Mails desselben Absenders bestätigen den Verdict und ziehen den Score nach oben.
Automatische Regel-Vorschläge
Wenn du zwei Auto-Quarantänen desselben Absenders zurückgeholt hast, schlägt MailGuard beim nächsten Öffnen der Mail eine Whitelist-Regel vor — ein Klick, statt jedes Mal manuell zu klicken. Umgekehrt: nach drei endgültig gelöschten Mails desselben Absenders wird die Blacklist-Regel vorgeschlagen. Nie widersprüchlich (sobald eine Regel existiert, hörst du nichts mehr davon), nie aufdringlich (X blendet ihn aus).
KI-Bewertung mit Erklärung + Feedback
Statt einer nackten „verdächtig 62"-Zahl sagt dir MailGuard warum das Modell so bewertet: Dringlichkeitsdruck, Markenimitation, ungewöhnlicher Absender, verdächtige Links — jedes Signal als eigener Bullet-Punkt in einer eigenen Card. Ein 👍/👎 pro Mail fließt anonymisiert in kommende Feintunings zurück, damit das Modell mit der Zeit besser zu deinem Postfach passt. Der volle Reasoning-Text ist auch in der Portal-View „KI-Bewertungen" durchsuchbar.
Newsletter-Kampagnen erkennen
MailGuard clustert deine Mails per Content-Fingerprint: identische Vorlagen mit variablen Details (Bestellnummer, Betrag, Vorname) landen im gleichen Bucket. Der neue Tab „Kampagnen" zeigt dir Newsletter- und Massenmail-Vorlagen mit Trefferzahl — ein Klick auf „Alle in Quarantäne" oder „Alle endgültig weg" räumt hunderte Mails der gleichen Kampagne in einem Rutsch auf. Die App zeigt bei jeder Einzelmail einen 📇-Chip „Kampagne · N Mails", der direkt in die Bulk-Ansicht springt.
TLD-Sperre für Spam-Endungen
Bestimmte Top-Level-Endungen sind statistisch fast ausschließlich Spam-Quellen — Turkmenistan-Adressen (.tm), die Freenom-Freidomains (.tk, .ml, .ga, .cf) oder Billig-TLDs wie .icu, .top, .xyz. Ein Klick sperrt die komplette Endung: jede Mail eines Absenders auf der TLD wird direkt am IMAP-Server verworfen, kein Ingest, kein UI-Rauschen. Der Trefferzähler zeigt dir wie viel Spam MailGuard für dich abfängt.
Server in Deutschland
Hosting bei Strato (Deutschland). Passwörter und OAuth-Tokens verschlüsselt (AES-256-GCM). Für den optionalen !tdatex KI-Deep-Scan nutzen wir Cloud-Inferenz bei Ollama Inc. (USA) — nur Subject und Body verdächtiger Mails (Heuristik-Score 30–70) verlassen kurzzeitig den Server, nichts wird persistent dort gespeichert. Im Free-Plan läuft alles komplett ohne externe KI. AVV auf Anfrage.
// windows desktop · v0.32
MailGuard für Windows — jetzt herunterladen.
MailGuard läuft als nativer Windows-Desktop-Client — mit Tray-Icon, Windows-Toast- Benachrichtigungen für erkannte Phishing-Mails, automatischem Start beim Login und signierten Auto-Updates. Kein Browser-Tab, keine PWA-Bastelei: ein echter Desktop-Client wie sein Zweck es verlangt. Stabile Version, kompatibel mit Windows 10 und 11.
Läuft im Hintergrund weiter
Der Client sitzt neben der Uhr in der Taskleiste. Beim Schließen minimiert er dorthin, statt komplett zu beenden — Notifications kommen dann trotzdem an. Ein Klick öffnet das Portal-Fenster wieder.
Native Windows-Benachrichtigungen
Erkennt der Scanner eine Phishing-Mail oder verschiebt eine Mail automatisch in Quarantäne, poppt eine echte Windows-Toast-Notification auf. Klick darauf öffnet den passenden Portal-Bereich. Der Tray-Tooltip zeigt zusätzlich die Anzahl ungelesener Ereignisse.
Anmeldung bleibt gespeichert
Nach dem ersten Login schreiben wir Access- und Refresh-Token in den Windows Credential Manager — verschlüsselt vom Betriebssystem, nicht in einer Datei auf der Platte. Beim nächsten Start bist du automatisch angemeldet. Autostart mit Windows lässt sich im Dashboard mit einem Klick aktivieren.
Signierte Auto-Updates
Neue Versionen werden per ed25519-signiertem Bundle über GitHub Releases verteilt und beim Start automatisch angeboten. Kein manueller Download nötig, sobald du einmal installiert hast. Die Signaturprüfung stellt sicher, dass niemand ein manipuliertes Update einschleust.
Automatische Updates aus der App heraus — kein manueller Nachdownload nötig, sobald einmal installiert.
Feedback und Bug-Reports an itdatex@mail.de — Screenshots gerne mitschicken.
// faq
Häufige Fragen.
Brauche ich Erfahrung mit Mail-Servern?
Nein. Bei Outlook.com, Office 365, Gmail oder Google Workspace klickst du einfach „Mit Microsoft verbinden" bzw. „Mit Google verbinden" — Login im Popup, Zustimmung geben, fertig. Bei eigenen IMAP-Postfächern reicht meistens die Mailadresse: MailGuard erkennt automatisch Host und Port und füllt das Formular aus.
Funktionieren Microsoft 365 / Gmail trotz deren strenger Sicherheit?
Ja — wir nutzen für beide den offiziellen OAuth-Flow (XOAUTH2), wie es Microsoft und Google seit 2022 fordern. Du musst kein App-Passwort generieren, deine Mailadresse bleibt jederzeit unter deiner Kontrolle und du kannst den Zugriff in den Microsoft-/Google-Settings einseitig widerrufen. Für Microsoft 365 Family mit eigener Domain funktioniert es genauso wie für Standard-Outlook.com-Konten.
Werden meine Mail-Inhalte gespeichert?
Header, Betreff, Absender und Scan-Ergebnis werden in unserer Datenbank gespeichert. Der vollständige Mail-Body wird nur kurz für den Scan vorgehalten und danach gelöscht. Du kannst deinen kompletten Account jederzeit im Portal löschen — das entfernt alle Daten unwiderruflich.
Werden meine Mails an OpenAI, Anthropic oder eine externe KI gesendet?
Nicht an OpenAI, Anthropic oder Google. Für den optionalen !tdatex KI-Deep-Scan (nur Mails mit Heuristik-Score 30–70, also Grauzonenfälle) nutzen wir Cloud-Inferenz bei Ollama Inc. (USA) als Auftragsverarbeiter. Übermittelt werden Subject und Body der verdächtigen Mail, ohne dauerhafte Speicherung dort. Das Heuristik-basierte Erst-Scanning läuft komplett auf unserem deutschen Server. Im Free-Plan ist der Cloud-Schritt deaktiviert — dort verlassen Mail-Inhalte den Server nicht. AVV mit Ollama Inc. auf Anfrage.
Was passiert nach einem Plan-Wechsel oder einer Kündigung?
Plan-Wechsel: sofort wirksam, anteilige Abrechnung über Stripe. Kündigung: gilt zum Ende des bezahlten Monats. Danach 30 Tage Grace-Period, in der dein Account wieder reaktivierbar ist. Nach 30 Tagen werden alle Daten gelöscht.
Wie unterscheidet sich MailGuard SaaS vom MailGuard WordPress-Plugin?
Das WordPress-Plugin (49 €/Monat) richtet sich an Site-Betreiber, die MailGuard selbst auf ihrer eigenen WordPress-Installation hosten und an ihre Endkunden weiterverkaufen wollen. MailGuard SaaS ist die direkte Variante — du brauchst keine eigene Infrastruktur, wir hosten alles für dich.
Was ist der „!tdatex KI-Deep-Scan"?
Bei Grauzonenfällen (Heuristik-Score 30–70) wird die Mail zusätzlich durch die !tdatex KI bewertet, die Phishing-Muster auch bei gut gefälschten Mails erkennt. Sie ist konservativ kalibriert: legitime Service-Mails (Plugin-Updates, Domain-Renewals, Krypto-Transaktionsbestätigungen, 2FA-Codes) werden NICHT als Verdacht markiert, nur echte Phish-Indikatoren wie Credential-Eingabeaufforderung, URL-Spoofing oder Marken-Imitation. Der Free-Plan nutzt nur die lokale Heuristik (keine externe Cloud-Inferenz), die bezahlten Pläne aktivieren den !tdatex KI-Deep-Scan automatisch.
Wie erkennt MailGuard gefälschte Absender wie „amazon.de" oder „paypal.de"?
Vier Signale werden parallel geprüft, bevor die KI überhaupt zuschlägt: 1) SPF/DKIM/DMARC-Auswertung — jeder MTA setzt einen Authentication-Results-Header, wir lesen das Ergebnis. Ein Absender, der sich als amazon.de ausgibt, aber die DMARC-Policy von Amazon nicht besteht, wird sofort als verdächtig eingestuft. Das ist das stärkste Einzelsignal gegen Brand-Impersonation. 2) URLhaus (abuse.ch) — Community-gepflegte Live-Blocklist bekannter Phishing- und Malware-URLs, kostenlos, sekundenaktuell. 3) Google Safe Browsing — Googles eigener Threat-Feed, prüft URLs gegen die gleichen Daten wie Chrome-Warnungen. 4) AbuseIPDB — Reputation der Origin-IP, aus der die Mail kommt. Ein Server, der schon 100+ Mal als Angreifer gemeldet wurde, addiert automatisch Verdachtspunkte.
Wie schnell erkennt MailGuard eine neue Phishing-Welle?
URLhaus und Google Safe Browsing werden im Sekunden- bis Minuten-Takt aktualisiert. Sobald eine Phishing-Kampagne dort gelistet ist, greift der Schutz sofort bei allen deinen eingehenden Mails, ohne dass wir ein Update ausrollen müssten. Die interne Heuristik (Marken-Imitation, verdächtige URL-Pfade, Dringlichkeits-Wortlaut, Auth-Header-Fails) wirkt zusätzlich unabhängig davon, wie neu die konkrete URL ist. Ergänzt durch AbuseIPDB-Reputation der Origin-IP und den optionalen KI-Deep-Scan im bezahlten Plan.
Werden dabei meine Mail-Inhalte an Dritte gesendet?
Nur URLs und Origin-IPs verlassen den Server: die Body-URLs gehen an URLhaus und Google Safe Browsing, die Origin-IP aus dem Received-Header an AbuseIPDB. Kein Subject, kein Body, kein Absender. Die SPF/DKIM/DMARC-Auswertung passiert komplett lokal (wir lesen nur den Authentication-Results-Header, den unser Server ohnehin für jede Mail setzt). Für den optionalen !tdatex KI-Deep-Scan siehe separate FAQ oben.
Wie funktioniert die Newsletter-Abmeldung?
Auf der Newsletter-Seite im Portal werden alle deine Newsletter pro Absender gruppiert dargestellt. Ein Klick auf „Vom Newsletter abmelden" reicht für alle Mails dieses Senders — wir nutzen den standardisierten List-Unsubscribe-Header (RFC 8058 HTTP One-Click) oder schicken eine signierte mailto-Mail mit DKIM/SPF/DMARC-Pass. Sollte der Sender trotzdem weiter senden (gesetzliche Frist: 10 Tage), siehst du die Mails weiter mit dem Marker „bereits abgemeldet" — die Beweisführung ist also vollständig.
Was passiert mit Mails von eigenen Lieferanten oder Tools?
Im Portal unter „Regeln" kannst du eigene Whitelist-Einträge anlegen — nach Absender, Domain oder Subject-Schlüsselwort. Whitelist-Treffer überschreiben die KI-Bewertung sofort. Umgekehrt für hartnäckige Spammer: Blacklist-Eintrag → die Mail ist beim nächsten Scan automatisch rot markiert.
Kann ich vom Free-Plan upgraden?
Ja, jederzeit im Portal unter „Plan". Postfach-Limit und LLM-Scan werden sofort hochgezogen, abgerechnet wird ab Upgrade-Datum anteilig.
Wie werde ich hartnäckige Absender endgültig los?
Neben der klassischen Newsletter-Abmeldung gibt es den „Vernichten"-Button pro Absender: Best-effort-Abmelden, Blacklist-Regel setzen und alle bestehenden Mails endgültig vom IMAP-Server löschen (echtes EXPUNGE, kein Papierkorb, kein Undo). Zur Sicherheit muss der Text „VERNICHTEN" eingetippt werden — Muscle-Memory-Klicks fallen so raus.
Was macht die „Auto-Vernichten"-Liste für Domains?
Nach dem Vernichten fragt MailGuard, ob auch alle zukünftigen Mails der Absender-Domain (nicht nur der einzelnen Adresse) automatisch verworfen werden sollen. Sobald eine Domain auf der Liste steht, filtert der Pull-Service jede neue Mail dieser Domain direkt beim IMAP-Abruf heraus und löscht sie per EXPUNGE — sie landet nie in deiner Inbox. Nützlich bei Absendern, die die Sub-Adresse rotieren (news@, angebote@, service@, verify@ …), wo die klassische Sender-Blacklist nicht greift. Die Liste ist unter Auto-Vernichten im Portal jederzeit einseh- und aufhebbar; ein Trefferzähler zeigt, wie viele Mails schon abgefangen wurden.
Werden Anhänge auf Viren geprüft?
Ja. Beim Abruf streamt MailGuard jeden Anhang durch ClamAV (Open-Source-Virenscanner mit tagesaktueller Signaturen-DB) und markiert Treffer im Portal deutlich als gefährlich. Der Scan läuft auf unserem deutschen Server, kein Anhang verlässt das Rechenzentrum. Zusätzlich prüft MailGuard verdächtige Datei-Extensions (.exe, .scr, .js, doppelte Endungen wie „rechnung.pdf.exe") und MIME/Extension-Mismatches heuristisch — schlägt oft schneller an als der eigentliche Virenscan.
Woher weiß ich, wenn eine gefährliche Mail entdeckt wurde?
Im Portal-Header hängt eine 🔔-Bell mit rotem Zähler für ungelesene Ereignisse (erkanntes Phishing, Auto-Quarantäne, Newsletter-Bounces, gescheiterte Abmeldungen). Klick auf die Bell öffnet die letzten zehn Ereignisse, jedes ist ein Deep-Link direkt zur betroffenen Mail oder zum Aktions-Log — dort kannst du wiederherstellen, endgültig löschen oder als „passt schon" wegklicken. Der Poll läuft alle 60 Sekunden bei aktivem Tab, alle 5 Minuten wenn der Tab im Hintergrund ist. Auf dem Windows-Desktop-Client kommt jedes Ereignis zusätzlich als native Windows-Toast-Notification an — auch wenn du das Portal-Fenster gerade nicht offen hast.
Was ist Tauri und warum kein Electron?
Der Desktop-Client basiert auf Tauri — einem Rust-Framework, das statt eines mitgelieferten Chromium den WebView2-Renderer nutzt, den Windows 10/11 sowieso an Bord hat. Effekt: der komplette Installer wiegt nur 3–4,5 MB statt der 150+ MB einer typischen Electron-App, startet in unter einer Sekunde und braucht kein Update, sobald der WebView2-Renderer selbst von Windows Update aktualisiert wird. Und der Rust-Kern (Tokens, System-Integration) läuft nicht als JavaScript im Renderer, was die Angriffsfläche zusätzlich verkleinert.
Wo werden meine Login-Daten auf Windows gespeichert?
Access- und Refresh-Token liegen im Windows Credential Manager — dem gleichen verschlüsselten Speicher, den Windows selbst für WLAN-Passwörter, Netzlaufwerk-Anmeldungen und OneDrive-Tokens verwendet. Verschlüsselt per DPAPI mit deinem Windows-User-Account, unlesbar für andere User auf demselben Rechner. Keine Passwörter oder Tokens in irgendeiner Datei auf der Platte, kein Local-Storage im Browser-Sinne. Nach dem Logout wird der Eintrag komplett gelöscht.
Kommt der Client auch für macOS und Linux?
Technisch ist Tauri Cross-Platform, ein Großteil des Codes würde auf macOS und Linux ohne Anpassung laufen. Nach der Windows-Beta priorisieren wir aber je nachdem, wo die Nachfrage groß genug ist, um Code-Signing, Auto-Update-Testing und Support-Aufwand pro Plattform zu rechtfertigen. Wenn du auf macOS oder Linux warten möchtest, schreib uns eine kurze Mail an itdatex@mail.de — je mehr konkrete Nachfrage, desto früher.
Muss ich für den Desktop-Client extra bezahlen?
Nein. Der Client ist kostenlos und funktioniert mit allen Plänen — Free, Solo, Plus und Pro. Er ist ein zusätzlicher Zugangsweg zum gleichen Portal, kein separates Produkt. Beta-Tester bekommen während der Beta-Phase Solo-Plan-Features gratis (siehe Desktop-Beta oben).